Archiv für die Kategorie „Medizinprodukte“

SYNVASIVE Technology | STABLECUT Saw Blades

Freitag, 13. Januar 2012

Zimmer Announces Acquisition of Synvasive Technology, Inc.

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KOMET MEDICAL

Gebr. Brasseler GmbH & Co KG

www.kometmedical.de

High End für die Knieendoprothetik | Das Sägeblatt

Freitag, 23. Juli 2010

Knieoperationen bzw. Kniegelenkersatzoperationen gibt es in Deutschland über 175.000 Mal pro Jahr, Tendenz ist stark steigend. Dabei wird der verschlissene Teil des Kniegelenkknochens durch ein Implantat auf Ober- und Unterschenkel ersetzt (Femur und Tibia). Die Belastungen, denen das künstliche Kniegelenk im Anschluß an die OP ausgesetzt ist, sind enorm, und die „Lebensdauer“ hängt im wesentlichen von der Passform des Implantates auf dem dafür extra präparierten Knochen und noch viel mehr, von der exakten Ausrichtung der einzelnen Implantatkomponenten ab. Die Anforderungen an die Präzision sind heute so hoch, dass im Operationssaal Navigationssysteme zum Einsatz kommen, die dem Arzt bei der Ausrichtung helfen. Unterschätzt wird aber oftmals die Rolle des „Werkzeugs“, was bei dieser OP zum Einsatz kommt. Bei einer sog. Knie-TEP (Total-Endo-Prothese) kommen oszillierende Sägeblätter zum Einsatz, die aus rostfreiem Chirurgiestahl hergestellt werden. Die Blätter sind ca. 100-110mm lang und 20-25mm breit, verfügen über einen speziellen Anschluß, der je nach Antriebsmaschine variiert (Hersteller solcher Maschinen sind z.B. Aesculap, Stryker, Synthes, Linvatec, Tava, DeSoutter, Madrimed). Im Normalfall unterscheiden sich die Schneiden dieser Sägeblätter kaum von denen eines schweizer Taschenmessers. Es gibt aber auch High End Ausführungen, die es dem Arzt erlauben, äußerst präzise zu Sägen und durch die sehr hohe Schärfe, den Knochen auch schnell zu durchtrennen. Denn je schneller ein Sägeschnitt durchgeführt werden kann, desto weniger reibt das Sägeblatt auf dem Knochen und desto geringer ist die Hitzeentwicklung beim Sägen. Diese Sägeblätter verfügen über eine spezielle Geometrie der Sägezähne, oder eine ausgeklügelte Oberflächenstruktur. Das alles hat zum Ziel, das OP-Ergebnis und damit den passgenauen Sitz des Kniegelenkimplantes positiv zu beeinflussen. Kostenpunkt eines solches High End Produktes für den Operationssaal ca. 50 bis 70 Euro, je nach Hersteller. Die Kosten für eine komplette Knie-Operation liegen bei ca. 7.300 Euro. Da kann der Patient doch auch verlangen, dass bei ihm ein fabrikneues Sägeblatt zum Einsatz kommt und kein wieder aufbereitetes, welches bei Tante Trude schon mal seinen Dienst geleistet hat, oder?

Beispiel: Ein Kniesägeblatt, das neue EZ Blade, von der Firma Gebr. Brasseler | KOMET MEDICAL (EZ Blade)

EZ Blade

Aufbereitung von Medizinprodukten | Der Herzkatheter

Mittwoch, 3. Februar 2010

Ein Interview mit Robert Schrödel von der Berlex AG über den ersten wiederaufbereitbaren Herzkatheter der Firma Pioneer Medical.

Quelle

Pioneer Medical hat einen offiziell wiederverwendbaren und damit aufbereitbaren Herzkatheter (MasterScout) entwickelt. Schrödel spricht von weiteren Medizinprodukten, die heute als “Einwegartikel” im Krankenhaus verwendet werden und zukünftig von Pioneer Medical als wiederverwendbares Produkt angeboten werden können. Man kann gespannt sein, was das für Produkte sein werden.

Was tun bei Hornhautfremdkörper?

Freitag, 29. Januar 2010

• Beim Schleifen, Flexen oder Hantieren mit metallischem Werkzeug können durch Absplitterungen Fremdkörper an der Hornhautoberfläche einsprengen.
• Wichtig ist, diesen Fremdkörper durch eine Hornhautfräse sachgerecht zu entfernen.
Bei Eisenfremdkörpern entsteht innerhalb kürzester Zeit ein Rosthof, welcher zu einer Entzündung der Hornhaut führen kann.
Eine Entfernung des Fremdkörpers ohne Mikroskop sollte nicht erfolgen.
• Besonders gefährlich: Hammer-Meisel Verletzungen. Durch das Absprengen eines Metallteiles vom Meisel können Fremdkörper die Hornhaut durchschlagen und in das Auge gelangen. Diese müssen möglichst schnell operativ entfernt werden.

Artikel: Dr. med. Walter Mair

Bild: Hornhautfremdkörper aus Metall mit sogenanntem Rosthof


Quelle

Abrechenbarkeit im BG-Fall von sterilen Corneafräsen | Augenbohrern

Freitag, 29. Januar 2010

Die GOÄ § 10 Abs. 2 enthält eine abschließende Liste von Artikeln, die im BG-Fall nicht gesondert abgerechnet werden dürfen. Corneafräsen (Augenbohrer) werden auf dieser Ausschlussliste NICHT erwähnt:

GOÄ §10 – Ersatz von Auslagen – Abs. 2:
Nicht berechnet werden können die Kosten für…
1. Kleinmaterialien wie Zellstoff, Mulltupfer, Schnellverbandmaterial, Verbandspray, Gewebeklebstoff auf Histoacrylbasis, Mullkompressen, Holzspatel, Holzstäbchen, Wattestäbchen, Gummifingerlinge,
2. Reagenzien und Narkosemittel zur Oberflächenanästhesie,
3. Desinfektions- und Reinigungsmittel,
4. Augen-, Ohren-, Nasentropfen, Puder, Salben und geringwertige Arzneimittel zur sofortigen Anwendung sowie für folgende Einmalartikel: Einmalspritzen, Einmalkanülen, Einmalhandschuhe, Einmalharnblasenkatheter, Einmalskalpelle, Einmalproktoskope, Einmalspekula.

Im GOÄ-Ratgeber: Berechnungsfähige Auslagen (2) – Strittige Punkte heißt es :
„…Berechnungsfähig sind beispielsweise Materialien, die der Patient zur weiteren Anwendung behält oder die mit einer einmaligen Anwendung verbraucht sind (§ 10 Abs. 1 Ziffer 1). Hierunter können auch Instrumententeile verstanden werden, die tatsächlich mit der einmaligen Anwendung verbraucht sind…“

Lieferant von sterilen Corneafräsen als Einmalartikel ist KOMET MEDICAL

Medizintechnik: Original- oder Fremdzubehör

Samstag, 23. Januar 2010

klick:

 

Corneafräser | Augenbohrer von KOMET MEDICAL

Donnerstag, 21. Januar 2010

Mehr Komfort und Sicherheit in der Augenarztpraxis bzw. in der Ophthalmologie: Sterile Einweg-Hornhautfräsen sind erstmalig auf dem Markt verfügbar. Im Vergleich zu herkömmlichen Fräsen minimieren sie den Aufwand in der Praxis, da die aufwändige Aufbereitung nach Anwendung entfällt. Zudem reduzieren sie die Krankheitsübertragung von Mensch zu Mensch und erhöhen damit die Sicherheit der Patienten.

Einweg-Hornhautfräsen heißt: Fräsen in steriler Einzelverpackung, die jeweils sofort einsetzbar und gleich nach der Anwendung zu entsorgen sind. Bei einer Verpackungseinheit von 20 Stück ist 20 Mal ein frisches Instrument im Instrumentenschrank verfügbar. Das Praxispersonal gewinnt Sicherheit und spart Aufwand: Die Aufbereitung in den Augenarztpraxen entfällt und somit auch jegliche Dokumentation zur Aufbereitung.

Die Hornhautfräsen passen in die gängigen Antriebe (z.B. von Hübel). Der Augenarzt muss sich daher nicht umgewöhnen, sondern kann die neuen steril verpackten Hornhautfräsen direkt einspannen und den nächsten Fall bearbeiten.

Auch technisch sind die Instrumente auf dem neuesten Stand: Sie wurden konstruktiv den Gegebenheiten des Auges angepasst, um optimale Ergebnisse bei der Entfernung des Rosthofes zu erzielen.

Bezugsquelle: KOMET MEDICAL | Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG | www.kometmedical.de – Telefon +49 (0) 5261 701 400 – Email: ophthalmologie@brasseler.de

Indikation:
Fremdkörper/ Erosionen
Fremdkörper auf Horn- und Bindehaut sowie unter dem Oberlid sind relativ häufig. Manchmal lassen Sie sich sehr einfach entfernen, manchmal aber sind sie heiss auf das Auge geflogen und haben sich eingebrannt (man sieht dann oft einen sogenannten «Rosthof»). Solche Fremdkörper lassen sich nicht herausspülen oder durch Reiben entfernen! Man muss zu einem Spezialisten, der die Hornhaut unempfindlich machen kann und den Fremdkörper entfernt, bzw. ausbohrt.
Ist es gelungen, den Fremdkörper zu entfernen, so sehen Sie an dessen Stelle eine kleine Mulde, die oberflächliche Verletzung eben.

Quelle: hier